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Branchenblick

03.09.2013 08:40

Tierschutz auf dem Teller

Am 03. und 04. September zeichnet die Schweisfurth-Stiftung im Rahmen des Projekts „Tierschutz auf dem Teller“ Unternehmen in der Bio-Gastronomie aus, die Wert legen auf tiergerechte Haltung und Transparenz.


Mit dem Projekt „Tierschutz auf dem Teller“ will die Schweisfurth-Stiftung das Bewusstsein von Gastronomen und Gästen für Massentierhaltung sensibilisieren. Deshalb zeichnen die Initiatoren Unternehmen aus, die sich für „Tierschutz auf dem Teller“ stark machen. Das bedeutet, dass in Kantinen, Mensen oder Restaurants mindestens 60 Prozent aller Produkte tierischer Herkunft aus ökologischer Haltung kommen müssen. Speisen, für deren Herstellung Tiere leiden, etwa bei Gänsestopfleber, sind tabu. Ein weiteres Kriterium, um das Label zu bekommen, ist vegetarische Speisen anzubieten.

 

Am 03. und 04. September ehrt die Stiftung daher zwei Münchner Restaurants und verleiht ihnen die Tierschutzkochmütze. Zu den Preisträgern zählt das Bio-Restaurant & Café L`Amar. Inhaber Irmgard und Roberto Rossello verarbeitet in ihrem Restaurant ausschließlich Lebensmittel aus biologischem Anbau. Auch im biozertifizierten Hotel & Stadtbar Exquisit wird nur mit Produkten aus biologischer Erzeugung gekocht. Das Viersterne-Hotel führen Maria Sperger-Bolle  und Ehemann Ivan Bolla seit 2012.
Das Projekt wurde 2006 von der Schweisfurth-Stiftung ins Leben gerufen. Neun Gastronomen sind bisher geehrt worden. Wer an einer Auszeichnung interessiert ist, kann sich bei der Stiftung bewerben. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.tierschutz-auf-dem-teller.de

Von: Anja Schuchardt

Kategorie: Branchenblick