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Branchenblick

20.03.2014 14:20

Biolandhof Schmid erster "Tierschutz auf dem Teller"-Preisträger 2014

Seit 2006 zeichnet die Schweisfurth-Stiftung in Kooperation mit den Umweltbeauftragten der beiden Kirchen mit ihrem Projket „Tierschutz auf dem Teller“ Restaurants, Hotelbetriebe, kirchliche Einrichtungen und Tagungshäuser aus, in deren Küchen umweltfreundlich gekocht wird. Der erste Preisträger 2014 wurde nun im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit der „Tierschutz-Kochmütze“ ausgezeichnet. Die kulinarische, biozertifizierte Küche der Festwirtschaft auf dem Biolandhof Schmid im schwäbischen Biberach erfüllt nicht nur sämtliche Kriterien des Projekts - der Hof ist außerdem beispielhaft für eine verantwortungsvolle, artgerechte Tierhaltung.


Seit 1989 bewirtschaften Christa Thoma-Schmid und ihr Mann Andreas Schmid ihren Bioland-Hof rein ökologisch. In der zum Hof gehörigen Festwirtschaft werden unter dem Motto Kultur & Genuss regelmäßig Veranstaltungen angeboten. Die zumeist vegetarischen und veganen Köstlichkeiten werden mit viel Sorgfalt aus regionalen und wenn möglich sogar saisonalen Zutaten zubereitet. Christa Thoma-Schmid kocht alles selbst. Nachhaltigkeit ist die Grundmaxime der Schmids: umweltfreundlich, sozialverträglich und tiergerecht sollen die Gerichte sein, und nebenbei dem Gast höchsten Genuss vermitteln. Auch die Rinderhaltung der Schmids ist beispielhaft: Die Kälber verbringen den größten Teil des Jahres mit den Mutterkühen auf der Weide, fressen frisches Gras und Heu. Dem Respekt vor dem Tier fühlen sich die Schmids bis in die letzte Konsequenz verpflichtet: Sind die Tiere schlachtreif, bringen die Schmids sie selbst in die nahe gelegene Vertragsmetzgerei – ohne Stress, Angst und lange Transportzeiten. Voraussetzung für den Preis ist, dass mindestens 60 Prozent der tierischen Erzeugnisse aus ökologischer Tierhaltung kommen.


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